von Patricia Voss
17.2.2012

ZUNEHMEN ERWüNSCHT

Der etwas andere Fastenkalender

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Zunehmen erwünscht

<span>Der Fastenkalender</span> Petrus Ceelen ISBN 978-3-460-27137-1

(„Zunehmen erwünscht“ 12,90 Euro )
Nicht mit abnehmendem Körpergewicht, sondern mit zunehmendem Gottvertrauen gewinnen Menschen die Kraft, als Christen zu leben. Die Gedanken und Impulse des Fastenkalenders helfen in den Wochen vor Ostern im Glauben zu wachsen.

Buchauslese sprach mit Patricia Voß über den Fastenkalender „Zunehmen erwünscht“ von Petrus Ceelen.

Was hat Sie an dem Kalender begeistert?
Der ungewöhnliche Titel hat mich neugierig gemacht. Ein Fastenkalender mit dem Titel: „Zunehmen erwünscht“? Üblicherweise verbindet man mit dem Wort Fasten … Weglassen, auf etwas verzichten.

Worum geht es in dem Kalender?
Der Kalender motiviert, in der Zeit bis Ostern, täglich von Neuem innezuhalten. Dabei steht nicht der Verzicht im Vordergrund, sondern die Stärkung und das Wachsen des eigenen Glaubens. Petrus Ceelen nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Er versteht es mit seinen prägnanten Texten auf die wesentlichen Dinge im Leben aufmerksam zu machen. Die Gedanken von „Zunehmen erwünscht“ führen zu einem wachsenden Gottvertrauen, indem sie entscheidende Lebensfragen stellen.

Ein Wort zum Autor Petrus Ceelen?
Petrus Ceelen war dreißig Jahre Seelsorger für Gefangene, Aidskranke und Drogenabhängige. Dies spiegelt sich auch in seiner klaren und direkten Sprache wieder, die seine Texte ausmacht. Er hält sich ungern mit Kleinigkeiten auf. Seine Texte konfrontieren den Leser oft unmittelbar mit Themen und Fragen und wollen sicher auch ein Stück provozieren.

Welche Stärken und Schwächen hat der Kalender?
Weniger ist mehr: Mit wenig, aber dafür sehr prägnanten Texten und ausdrucksstarken symbolhaften Fotos bekommt der Leser viel Inhalt vermittelt.
Schön ist auch, dass die Sonntage besondere Berücksichtigung finden, indem ihre Namen genannt und sehr verständlich erklärt werden, wie z.B. „Oculi“, der dritte Sonntag der Fastenzeit.
Da die Namen der Sonntage in der Evangelischen Kirche geläufiger sind, ist der Kalender eine schöne ökumenische Brücke zwischen Fasten- und Passionszeit.
An jedem Freitag steht eine Station des Kreuzweges im Mittelpunkt. Damit wird dem Leser die Möglichkeit gegeben, sich auch schon vor Karfreitag mit der Leidensgeschichte Jesu auseinanderzusetzen.
Für den einen mag Ceelens Ausdrucksweise zu hart und ungeschminkt zu sein, aber ich finde, gerade in der Fastenzeit ist es gut, sich mit den „nackten Tatsachen“ des Lebens zu konfrontieren.

Schwächen habe ich keine gefunden. Aber überzeugen Sie sich selbst!

An wen richtet sich der Kalender?
Ab der Zielgruppe der „Jungen Erwachsenen“ können sich alle Christen auf diesen Kalender freuen, die sich bewusster auf Ostern vorbereiten möchten.

Gefällt ihnen die Gestaltung des Kalenders?
Die aussagekräftigen Fotografien und die täglichen Impulse am Morgen und Abend helfen, in den sieben Wochen bis Ostern, das eigene Leben von einer anderen Seite zu betrachten. Das handliche Format des Kalenders finde ich praktisch z.B. für die Pinnwand in der Küche und im Büro, oder gerade auch, wenn man in der Fastenzeit unterwegs ist.

Was kann der Kalender bewegen?
Aufgrund seiner leicht provokanten Texte rütteln die Impulse auf, Neues zu wagen.

Zunehmen erwünscht Der Fastenkalender

Petrus Ceelen, Verlag Katholisches Bibelwerk 2011, 96 Seiten, broschiert, 21 x 14,5 cm

ISBN-10: 346027137X
ISBN-13: 978-3460271371
12,90€
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